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14.03.2017

Die befristete AWS–KMU-Investitionszuwachsprämie

Im Überblick:

Die Investitionszuwachsprämie gab es schon einmal. Nunmehr kommt sie wieder, allerdings in geänderter Form.

Th. Mares

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Thomas Mares

Diesmal wir die Investitionszuwachsprämie vom AWS, also von der Austria Wirtschaftsservice GmbH abgewickelt und wird, wie der Name schon sagt, ausschließlich KMUs gewährt.

Gleich geblieben ist die Intention des Förderprogramms: Private (also Nichtstaatliche) Investitionen sollen forciert werden.

Die Richtlinie zu diesem Förderprogramm ist zwar noch nicht beschlossen, trotzdem können bereits seit 09.01.2017 Förderanträge auf Basis eines vorliegenden Entwurfs gestellt werden.

Als Antragsteller kommen bestehende Kleinst-, Klein- und mittlere Unternehmen jeder Rechtsform in Frage, die Sitz oder Betriebsstätte in Österreich haben, und die Mitglieder der Wirtschaftskammer bzw. Kammer der Architekten  und Ingenieurkonsulenten sind.

Als kleine Unternehmen gelten solche mit maximal 50 Mitarbeitern mit einem Umsatz bis € 10 Mio., als mittlere Unternehmen werden jene bezeichnet, die weniger als 250 Mitarbeiter und eine Bilanzsumme von maximal € 43 Mio. bzw. einen Umsatz von maximal € 50 Mio. aufweisen.

Der Antragsteller muss außerdem ein bestehendes Unternehmen sein. Es müssen mindestens 3 Jahresabschlüsse vorhanden sein, die einen Zeitraum von jeweils 12 Monaten umfassen. Rumpfwirtschaftsjahre zählen also nicht.

  • Bei Kleinst- und Kleinunternehmen wird der Investitionszuwachs von mindestens € 50.000,00 bis maximal € 450.000,00 gefördert. Die Prämie beträgt 15 % des Investitionszuwachses, also maximal € 67.500,00.

  •  Bei mittleren Unternehmen wird eine Prämie in Höhe von 10 % bei einem Investitionszuwachs von mindestens € 100.000,00 bis maximal € 750.0000,00 gewährt. Die Höchstprämie beträgt daher im Einzelfall € 75.000,00.

Gefördert wird der Investitionszuwachs(!) im Vergleich zum Durchschnitt der vergangenen 3 Wirtschaftsjahre. Der Vergleichswert (durchschnitt der förderbaren Investitionen der letzten 3 Wirtschaftsjahre) muss bei Antragstellung von einem Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer bestätigt werden.

Die Prämie kann nur über den Fördermanager des AWS beantragt werden. Der gesamte Fördertopf beträgt € 175 Mio. für die Jahre 2017 und 2018. Die gesamte Aktion ist über diesen Zeitraum befristet. Sind die €175 Mio. aufgebraucht gibt es keine weitere Förderung. Die Vergabe erfolgt in der Reihenfolge des Eintreffens (nur vollständige und beurteilungsfähige Anträge werden bearbeitet) bis eben die Budgetmittel verbraucht sind. Der Antrag ist jedenfalls vor(!) Durchführung des Projektes zu stellen, für die Durchführung und Bezahlung steht ein Zeitraum von 2 Jahren zur Verfügung.

Gefördert werden materielle (!) aktivierungspflichtige(!) Neuinvestitionen (!) in das abnutzbare (!) Anlagevermögen (!).

Nicht gefördert werden:

  • Kosten vor Antragstellung, gebrauchte Wirtschaftsgüter (auch Vorführgeräte gelten als gebraucht), leasingfinanzierte Wirtschaftsgüter, Fahrzeuge (ausgenommen innerbetriebliche Transportmittel wie Stapler), immaterielle Wirtschaftsgüter, wie Rechte oder Software, laufende Betriebskosten, Investitionen in Vergnügungsetablissements, Nachtclubs, Casinos,

  • öffentliche Garagen sowie Musik- und Spielautomaten. Investitionen von Trafiken, Investitionen in Finanzanlagen und Grundstücken, aktivierte Eigenleistungen, Unternehmensübernahmen und Projekte mit förderbaren Kosten von € 5 Mio.

Noch Fragen? Weitere Informationen bekommen Sie beim Förderservice Ihrer Hausbank oder der Wirtschaftskammer.  


  Mag. Thomas Mares
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