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20.08.2017

Digitalisierung des Verlagsgeschäfts

Pure Storage hat einen neuen Kunden: The Boston Globe ist eine der angesehensten Tageszeitungen in den Vereinigten Staaten und darüber hinaus. Mit dem fortschreitenden Übergang von Print zu Digital hat sich in der Verlagswelt vieles verändert. Dies hat große Auswirkungen auf die IT – und speziell auf die Speicherinfrastruktur.

Mathias Hein

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Der Verlag konzentriert derzeit seine Ressourcen und Bemühungen darauf, sein digitales Abonnementmodell deutlich zu erweitern, da sich das Umsatzmodell zwischen Print und Digital komplett verändert hat. Das klassische Print-Geschäft wird zwar weiterbetrieben, aber The Boston Globe bewegt sich in Richtung eines digitalen Abonnementmodells mit hochdynamischen Webinhalten.

Neben der technischen Bereitstellung der neuen digitalen Dienste steht die IT vor typischen operativen Herausforderungen. Wie für jede IT-Abteilung, die ein großes Unternehmen betreut, lautet die Vorgabe vom Management, bevorzugt Technologien und Geschäftsmodelle zu implementieren, mit denen sich die Kapital- und Betriebskosten reduzieren lassen. Support- und Wartungskosten sollen optimiert werden, aber nicht auf Kosten der Fähigkeit, die Realisierung der Kerngeschäftsziele zu unterstützen. 

Aufgrund des 24×7-Betriebs im Zuge der Digitalisierung des Verlagsangebots sind die Wartungsfenster erheblich geschrumpft. Dieser Aspekt hatte einen großen Einfluss auf die Evaluierung einer neuen Speicherinfrastruktur. Diese war erforderlich, um das in die Jahre gekommene System abzulösen und auch künftig ein kontinuierliches Wachstum der Datenmenge zu bewältigen. Im Rahmen der Evaluierung setzte sich das Angebot von Pure Storage für ein All-Flash-Speichersystem durch.

Der Performance- und Effizienzvorteil gegenüber Festplatten-basierten Lösungen war offensichtlich und kann auch im Praxisbetrieb vollends überzeugen, wie Wade Sendall, Vice President of IT bei The Boston Globe, bestätigte: "Jeder Anwendungskern für den Betrieb unseres Tagesgeschäfts wird von XEN-basierten virtuellen Maschinen auf Pure Arrays abgerufen. Damit wird alles abgedeckt – von Newsroom-Apps bis hin zu Content-Management, Digitalproduktion, Web-Authoring und VoIP. Deswegen ist eine robuste I/O-Performance unverzichtbar. Nach Jahren der Nutzung von Festplatten und NAS (Netzwerkspeicher) war der Unterschied in der I/O-Performance wie Tag und Nacht, als wir auf Pure umgestellt haben. Eines der bemerkenswertesten Beispiele ist die Leistung unseres Shoretel-VoIP-Systems, das jetzt 8- bis 10-mal schneller läuft. Und dies ist ein erheblicher Vorteil bei der Abwicklung der Kundenbetreuung."

Auch die Deduplizierung und Komprimierung des Datenvolumens durch die All-Flash-Arrays, um die Kapazitätsauswirkungen der Workloads zu verringern, überzeugte die IT-Fachleute im Verlag. "Wir haben etwa 12 TB Speicherplatz zur Verfügung, aber unsere virtuellen Maschinen denken, dass sie 43 TB handhaben."

Ein weiterer entscheidender Pluspunkt neben Performance und Effizienz war für den Verlag das Upgrade-Programm Evergreen™ von Pure Storage. "Das Evergreen-Programm garantiert Upgrades für die gesamte Lebensdauer eines FlashArrays zum einmalig gezahlten Kaufpreis. Etwas Vergleichbares gibt es in der gesamten Storage-Branche nicht. Was wir an diesem Modell schätzen, ist, dass wir die Kosten eines Arrays bis zum Ende der Nutzungsdauer kennen. Lassen Sie mich es anders sagen: Die Finanzabteilung liebt es, wenn IT-Ausgaben niedrig und vorhersehbar sind." +