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26.08.2017

Was Datenbank-Klone mit Zombie-Horden gemeinsam haben

Horden von Zombies treiben in beliebten TV-Serien wie The Walking Dead ihr Unwesen. Während es höchst unwahrscheinlich ist, dass die Zombie-Apokalypse über uns hereinbrechen wird, findet die "Datenbank-Zombie-Apokalypse" bereits statt.

Mathias Hein

Täglich sind IT-Teams gezwungen, mit Hunderten von Datenbank-Klone zu kämpfen, die erstellt, verwaltet und schließlich gelöscht werden müssen. Diese Klone beanspruchen riesige Mengen an Datenvolumen und können außer Kontrolle geraten. Das Bild der Datenlawine passt hierzu wie die Faust aufs Auge", erklärt Thorsten Eckert, Sales Director DACH bei Actifio. "Die Datenbank-Klone haben erstaunliche viele Gemeinsamkeiten mit den Zombies aus den einschlägigen Serien."

Um diesen Vergleich zu illustrieren und damit die großen Herausforderungen beim Kampf gegen Datenbank-Klone zu beschreiben, nennt Actifio vier wichtige Probleme:

  1. Sie reisen in Gruppen

Zombies reisen in Gruppen und wenn einer erscheint, werden bald mehr folgen. Dies gilt für Datenbank-Kopien ebenfalls. Es ist selten, dass nur ein Klon existiert. Findet sich in einer IT-Umgebung auf den ersten Blick nur ein einziger Klon, ist es sehr wahrscheinlich, dass viele weitere irgendwo lauern und IT-Ressourcen verbrauchen. Diese Klone werden schnell groß und unhandlich, während sie oft unbemerkt Speicherressourcen und IT-Budget verbrauchen.

  1. Sie sind schwer in den Griff zu bekommen

Zombies werden immer ihre Opfer weiterverfolgen, unabhängig von der zurückgelegten Strecke oder der Tatsache, dass sie sehr langsam sind. Datenbank-Klone sind gleichermaßen schwer zu bändigen. Es gibt Klon-Richtlinien und -Verfahren, um das Klonen zu begrenzen, aber diese werden nicht immer konsequent umgesetzt. Immer wieder kommen Anforderungen von einzelnen Abteilungen für die Erstellung weiterer Klone oder, was noch schlimmer ist, ein Teil des Unternehmens erstellt unbeaufsichtigt eigene Klone. Diese können riesige Mengen an Speicherplatz verbrauchen, bevor sie entdeckt werden. Es ist nicht ungewöhnlich, dass eine einzelne Datenbank das 10- oder 12-Fache ihrer eigentlichen Kapazität beansprucht.

  1. Sie sind gefährlich.

Datenbank-Klone sind gefährlich. Allerdings sind Entwickler oft auf Datenbank-Kopien angewiesen und Maßnahmen der IT oder Datenbank-Administratoren zur Reduzierung der Klone treffen auf Widerstand aus der Entwicklungsabteilung. In der heutigen Software-zentrischen Welt kann die Unterbrechung der Entwicklungsaktivitäten das Geschäft erheblich beeinflussen, und das gilt es um jeden Preis zu vermeiden.

  1. Sie sind schwer zu stoppen.

Einmal erstellt, ist ein Klon schwer zu beseitigen, und es sind extreme Maßnahmen erforderlich, um eine vollständige Beseitigung zu erreichen. Das physische Löschen eines Klons ist ein einfacher Prozess. Die Herausforderung liegt im IT-Betrieb. Bevor dieser "hartnäckige Feind" gelöscht werden kann, muss man den Kloneigentümer finden und ihn überzeugen, den Klon zu löschen. Dies kann ein Kampf sein, vor allem, wenn die Teams, die die Klone verwenden, oft von denjenigen Personen getrennt sind, die zur Verwaltung des zusätzlichen Speicherplatzes erforderlich sind.

"Das Problem der Datenbank-Zombies ist jedoch real. Es ist eine Schlacht, die IT-Teams täglich kämpfen. Die wirtschaftlichen Auswirkungen dieser Herausforderungen wiegen schwer", erklärt Thorsten Eckert, Sales Director DACH bei Actifio. "Das Problem der Datenbank-Klone gilt es daher konsequent in den Griff zu bekommen." +