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23.10.2017

Daten – die Währung der kommenden Jahre

F5 Networks hat in der Studie "The Future of Apps" festgestellt, dass 80 Prozent der deutschen Nutzer gerne mehr Kontrolle über ihre persönlichen Daten hätten, die sie Unternehmen bereitstellen. Das gilt auch für die Art der Speicherung. Damit liegen die Deutschen im Mittelfeld. Die Russen sind mit 85 Prozent ganz vorne, knapp dahinter folgen Spanien, Irland, Tschechien, Italien und Frankreich – noch vor Deutschland.

Mathias Hein

Auf die Frage "Für welche Gründe würden Sie gerne Unternehmen die Nutzung ihrer persönlichen Daten erlauben?" antworteten 34 Prozent der Deutschen: "Für spezielle Angebote und Preisnachlässe in Bezug auf Produkte, die ich mag". Dagegen würden es sogar 56 Prozent der Russen, 48 Prozent der Türken und 47 Prozent der Italiener für diesen Grund tun. Nur in Schweden, Polen und den Niederlanden sind die Nutzer noch zurückhaltender als in Deutschland.

Allerdings dürfte dies nur die gefühlte Realität sein. In Wirklichkeit geben mehr Deutsche ihre Daten im Austausch gegen Preisvorteile heraus. So hat zum Beispiel alleine Payback nach eigenen Angaben 29 Millionen aktive Nutzer in Deutschland. Das wären schon 35 Prozent aller Einwohner. Andere Studien besagen, dass mehr als die Hälfte der Deutschen für Beitragsvorteile ihre Daten an Versicherer geben würden.

"Unsere Studie zeigt, dass die Deutschen nach wie vor sehr kritisch gegenüber der Herausgabe ihrer persönlichen Daten sind", sagt Andreas Riepen, Vice President DACH bei F5. "Aber mit den richtigen Vorteilen, individuellen Services und Angeboten sowie dem entsprechenden Vertrauen in das Unternehmen in Bezug auf Datenschutz und Datensicherheit, sind sie dazu bereit. Doch dafür müssen die Anbieter entsprechend zuverlässige und umfassende Schutzmaßnahmen besitzen. Hier können Anwendungen von F5 unterstützen." +