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10.09.2017

Die Zeiten unpersönlicher Werbemails sind vorbei!

E-Mails wurden von Marketing-Experten schon x-mal totgesagt – die deutschen Konsumenten scheint das wenig zu interessieren: Für knapp zwei Drittel von ihnen (64 Prozent) ist die E-Mail nach wie vor der bevorzugte Weg, um von einer Marke kontaktiert zu werden.

Mathias Hein

Und das vor allem Mobile: 70 Prozent der Deutschen checken ihre E-Mails regelmäßig auf dem Smartphone. Damit die E-Mail einer Marke jedoch wirklich geöffnet und gelesen wird, muss sie den Anforderungen der Verbraucher gerecht werden: Statt unpersönlicher Werbemails wünschen sich die deutschen Kunden vor allem relevante Informationen (60 Prozent). Auf Platz 2 folgt bereits der Wunsch nach personalisierten und bedarfsgerechten Inhalten (14 Prozent). Ebenfalls gefragt sind User-generated Content (11 Prozent) sowie ansprechende Formate wie eingebundene Videos und Bilder (7 Prozent). Dies ist das Ergebnis der aktuellen Adobe Studie "E-Mail Use 2017", für die europaweit mehr als 3.000 Konsumenten befragt wurden (davon über 1.000 in Deutschland).

Hohe Mail-Frequenz und endloses Scrollen sind die größten Nerv-Faktoren

Knapp jeder zweite Deutsche (41 Prozent) ist genervt, wenn zu häufig E-Mails von ein- und derselben Marke verschickt werden. Zu lange und schlecht geschriebene Mailings sind für 33 Prozent der Grund, die digitale Post umgehend im Papierkorb zu versenken. Ähnlich sieht es bei den E-Mails aus, die auf dem Smartphone empfangen werden: Für knapp jeden vierten Deutschen (22 Prozent) ist es ein absolutes "No-Go", wenn er zu lange scrollen muss, um die E-Mail lesen zu können. Aber auch ein sperriges, nicht mobil-optimiertes Layout (18 Prozent), zu kleine Schrift (17 Prozent) und lange Ladezeiten (13 Prozent) tragen dazu bei, dass deutsche Konsumenten negativ aufs E-Mail-Marketing reagieren. Für die Marken erhöht sich damit weiter der Druck, ihre Marketing-E-Mails stärker zu personalisieren, schnell auf Leseranalysen zu reagieren und ihre E-Mails optimal auf dem Smartphone darzustellen.

Für erfolgreiches E-Mail-Marketing, das den Anforderungen der Kunden gerecht wird, bietet Adobe umfassende Lösungen und einige neue Funktionen. Adobe Campaign ermöglicht Werbetreibenden den Versand hochpersonalisierter und aktivierender E-Mails, die auf individuellen Kundeninformationen und -interaktionen basieren. Für valide Vorhersagen nutzt Adobe Campaign die künstliche Intelligenz und das Machine Learning von Adobe Sensei. In Gartners Magic Quadrant für Multichannel Management ist Adobe erst kürzlich für seine Fähigkeiten im E-Mail- und Kampagnen-Management zum Leader erklärt worden.

Mit den neuen Funktionen und zukünftigen Innovationen aus den Adobe Campaign Labs können Unternehmen:

  • Die besten Bilder für E-Mails voraussagen: Mit Hilfe von Adobe Sensei können Marketer schon bald die am besten geeigneten Bilder auswählen, um die Konversion zu erhöhen. Hierzu wird auf Basis von Branchendaten und drei Millionen analysierten Assets ein Score errechnet, der die durchschnittliche Reaktionsrate für ein eingefügtes Bild anzeigt. Der Algorithmus kann dann automatisch Vorschläge zur Anpassung des Bildes machen, um eine höhere Interaktionsrate von Kunden mit der E-Mail zu erreichen. Diese Funktion baut auf der bereits verfügbaren Möglichkeit der Betreffzeilenoptimierung in Adobe Campaign auf.
  • Kundenabwanderung vorhersagen: Durch den Einsatz von Adobe Sensei ist Adobe dann auch in der Lage, Veränderungen in der E-Mail-Nutzung und dem Kunden-Engagement in Adobe Campaign zu analysieren – z. B. einen drastischen Rückgang in der Menge versandter E-Mails, Veränderungen bei der Häufigkeit eingesetzter Features und Vertragsbedingungen. Mit diesen wertvollen Insights können valide Vorhersagen getroffen werden, bei welchen Kunden eine künftige Abwanderung wahrscheinlich ist und entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden, um dies zu verhindern. 
  • Schnell und einfach auf Einblicke reagieren: Vielen Unternehmen fehlt beim E-Mail-Marketing eine integrierte Sicht auf ihre Kampagneneffektivität, sodass es schwer ist messbare Anpassungen vorzunehmen. Abhilfe schafft Adobe Campaign mit "Dynamic Reporting", welches auf Basis von Echtzeit-Daten Analysen und Visualisierungen ermöglicht, all dies ohne die Unterstützung von Datenspezialisten. Per "Drag-and-Drop" können bestehende Reports angepasst und neue Dashboards mit allen relevanten Detaildaten erstellt werden. So können die erfolgreichsten E-Mail Kampagnen, als auch die mit Optimierungspotenzial schnell und einfach identifiziert werden. Die Funktion Dynamic Reporting ist ab sofort verfügbar und erweitert die Fähigkeiten des Analysis Workspace von Adobe Analytics Cloud direkt in Adobe Campaign. 
  • Mehrsprachige E-Mail-Kampagnen erstellen: Die Zeiten, in denen individuelle E-Mail-Kampagnen mühsam in unterschiedlichen Sprachen erstellt werden mussten, sind vorbei. Adobe unterstützt die Unternehmen bei der nahtlosen Skalierung ihrer E-Mail-Kampagnen mit einer Integration von Adobe Campaign und Adobe Experience Manager. E-Mail-Werbetreibende können jetzt mehrsprachige personalisierte E-Mails direkt im Experience Manager erstellen und übersetzen sowie diese dann nahtlos über Adobe Campaign orchestrieren und versenden. 
  • Grafisch ansprechende E-Mails versenden: Adobe erleichtert die Gestaltung von E-Mails durch 18 neue, sofort einsetzbare Templates. Dabei handelt es sich um für Mobilgeräte optimierte, ansprechend gestaltete Layouts, die ganz einfach individuell mit Markeninhalten angepasst werden können und so den Prozess der E-Mail-Gestaltung erheblich vereinfachen. Unter anderem gehören neue Begrüßungs-E-Mails und solche zur Reaktivierung von Kundenbeziehungen zu diesen Templates. 

Timo Kohlberg, Product Marketing Manager EMEA bei Adobe: "Marken setzen weiter auf gezieltes E-Mail-Marketing für die Schaffung begeisternder Kundenerlebnisse, viele scheitern dabei jedoch an den gestiegenen Anforderungen der Konsumenten. Mit unseren neuen E-Mail-Innovationen unterstützen wir Unternehmen bei der Gestaltung erfolgreicher E-Mails, mit denen nicht nur die Kundenbeziehungen und Markenbekanntheit, sondern letztlich auch der Umsatz ausgebaut werden kann." +