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12.11.2017

Mythos Karriere: Worauf es wirklich ankommt

WIFI Management Forum präsentiert Studie in Kooperation mit Marketagent.com

Mathias Hein

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Thomas Schwabl,

Elite-Universitäten, Berufspraktika, gute Noten – wer glaubt, damit für den beruflichen Erfolg vorgesorgt zu haben, liegt nach Ansicht heimischer Führungskräfte falsch. Denn um beruflich weiterzukommen, sollte man in erster Linie auf andere Dinge setzen. Was es heutzutage braucht, um Karriere zu machen und welche Rolle Weiterbildung dabei spielt, damit beschäftigt sich die Studie "Mythos Karriere" vom WIFI Management Forum, die in Kooperation mit Marketagent.com online reSEARCH GmbH durchgeführt wurde.

"Um heutzutage Karriere zu machen, bedarf es nach Auffassung der heimischen Führungskräfte einer ordentlichen Portion Selbstbewusstsein, gepaart mit fachlichen Qualifikationen und Leidenschaft", so Mag. Thomas Schwabl, Geschäftsführer von Marketagent.com. "Im Idealfall werden diese Faktoren noch unterstützt durch Weiterbildung, persönliche Netzwerke und Spaß an der Arbeit. Gute Noten, Berufspraktika und Elite-Universitäten spielen demnach so gut wie keine Rolle für den beruflichen Aufstieg", so Schwabl weiter. Unter den persönlichen Charakter-Eigenschaften wird hingegen der Kommunikationsfähigkeit die größte Bedeutung beigemessen, direkt gefolgt von Belastbarkeit, fachlicher Kompetenz und Entscheidungsstärke.

Weiterbildung als entscheidender Faktor

Lebenslanges Lernen und ständige berufliche Weiterentwicklung werden heutzutage vorausgesetzt. Es verwundert daher nicht, dass Weiterbildung unter den Top-5 Faktoren rangiert, die nach Ansicht der Führungskräfte für eine erfolgreiche Karriere entscheidend sind. 93,8% sehen es zudem als sehr oder eher wichtig an, sich stetig aktiv beruflich weiterzuentwickeln. "Wie die Studienergebnisse zeigen, ist Weiterbildung in diesem Zusammenhang ein wichtiger Faktor. Genau hier setzen wir mit unserem Angebot für Führungskräfte an. Wir wollen damit Karriere gezielt fördern", so Mag. Sandra Prandtner, Leiterin des WIFI Management Forums. "Insbesondere die Kommunikationsfähigkeit steht dabei im Fokus – das deckt sich mit den Ergebnissen der Studie und spiegelt sich auch in unseren Besucherzahlen wider", so Prandtner weiter über die Bedeutung kommunikativer Skills.

Die größten Karrierekiller

Gefragt nach den Faktoren, die einer erfolgreichen Karriere im Weg stehen, ist sich gut die Hälfte der Befragten darüber einig, dass eine Plan- und Ziellosigkeit zu den größten Karrierekillern gehören. Auch der fehlende Glaube an einen selbst sowie sich von Misserfolgen entmutigen zu lassen, werden auf dem Weg nach oben als besonders hinderlich angesehen. Ein weiterer wichtiger Parameter in diesem Zusammenhang: die Persönlichkeit. So stimmen fast 80 Prozent der Führungskräfte der Aussage "Obwohl top gebildet, verhindert die eigene Persönlichkeit oft weitere Karriereschritte" zu. Einig sind sich die österreichischen Führungskräfte außerdem darüber, dass es heute deutlich schwieriger ist, Karriere zu machen, als früher: "Lediglich 16 Prozent sind der Meinung, dass eine Karriere im Jahr 2017 leichter zu bewerkstelligen ist, als noch vor 3 Jahrzehnten", so Schwabl.

Das Studiendesign

Im Zeitraum 7.7.2017 bis 17.8.2017 wurden 259 Kunden/-innen des WIFI Management Forums (HR- Entscheidungsträger/-innen und Führungskräfte) mittels Online-Interviews (CAWI) befragt. 25 Fragen zu Themen wie dem Verständnis von Karriere, den Erkennungsmerkmalen erfolgreicher Karrieren oder den größten Karrierekillern wurden gestellt. Der Großteil der Befragten sind mit 37,5 Prozent leitende Angestellte, 25,9 Prozent sind nicht leitende Angestellte, Geschäftsführer/-innen waren zu 7,7 Prozent unter den Befragten und 20,5 Prozent sind selbstständig. Die Entscheidungsträger/-innen kommen eher aus größeren Betrieben (39,7 Prozent mit mehr als 250 Mitarbeitern/-innen und 18,7 Prozent mit 50 – 249 Mitarbeitern/-innen). Die befragten Entscheidungsträger/-innen arbeiten zu 35 Prozent im Dienstleistungsbereich, zu 12,8 Prozent in der Industrie, zu 10,1 Prozent im Handel und zu 7,4 Prozent im Finanzsektor. Über zwei Drittel des Samples sind zwischen 40 und 59 Jahre alt (40-49 Jahre: 40,5 Prozent; 50-59 Jahre: 30,1 Prozent; 30-39 Jahre:18,9 Prozent). 86,5 Prozent verfügen über Matura bzw. Uni-Abschluss.  +