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26.09.2017

Komplexe DSGVO-Compliance

Imperva veröffentlichte kürzlich die Resultate einer Umfrage, die auf der Fachmesse Infosecurity Europe im Juni 2017 unter 310 IT-Sicherheitsfachleuten durchgeführt wurde. Viele Unternehmen hoffen auf KI oder maschinelles Lernen, um die Belastungen durch die DSGVO-Compliance zu reduzieren.

Mathias Hein

Die Ergebnisse lassen zwar darauf schließen, dass die Branche Vorbereitungen für die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) trifft, zeigen aber zugleich, dass 22 Prozent der Befragten bisher noch keinen Datenschutzbeauftragten (DSB) benannt haben. Von den Unternehmen ohne DSB planen 52 Prozent die Benennung eines Datenschutzbeauftragten erst für die zweite Hälfte des Jahres 2018 oder später – also erst, nachdem die DSGVO bereits verbindlich geworden ist.

"Eine wichtige Schlussfolgerung aus dieser Umfrage ist, dass Unternehmen sich jetzt um die DSGVO-Compliance kümmern müssen", sagt Terry Ray, CTO von Imperva. "Dass ein hoher Prozentsatz der Befragten bereits einen DSB benannt hat, ist ein gutes Zeichen. Die DSGVO wird viele unvorhergesehene Auswirkungen haben, weshalb es unerlässlich ist, sich frühzeitig vorzubereiten und für alle Eventualitäten gerüstet zu sein."

Viele Sicherheitsfachkräfte hoffen im Hinblick auf die DSGVO auf Hilfe durch Technologien für maschinelles Lernen. Mehr als die Hälfte (55 Prozent) der befragten Sicherheitsfachleute glauben, dass ihnen Lösungen für künstliche Intelligenz oder maschinelles Lernen in drei bis fünf Jahren einen Teil ihrer hohen Arbeitsbelastung zukünftig abnehmen können. Und 27 Prozent rechnen sogar damit, dass dies bereits in ein oder zwei Jahren der Fall sein könnte. +