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18.11.2017

Österreichische Post rüstet sich für die EU-DSGVO

Die Österreichische Post AG baut vorbereitend auf die am 25. Mai 2018 in Kraft tretende EU-Datenschutz-Grundverordnung ihr Leistungsspektrum weiter aus.

Mathias Hein

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Georg Mündl

Nachdem das Unternehmen bereits seit Langem daran arbeitet, die Geschäftsprozesse mit den Vorgaben der DSGVO zu harmonisieren, bekommen nun auch Geschäftskunden neue Möglichkeiten, sich umfassend zu allen Datenschutz-Fragen beraten zu lassen. Hierfür wurde vom Post-Geschäftsfeld Mail Solutions unter anderem die Data Academy eingerichtet, die Schulungen, Workshops und Consulting zu allen Daten-Problemstellungen, auch über die EU-DSGVO hinausgehend, bietet.

Mail Solutions, ein Geschäftsfeld der Österreichischen Post AG, umfasst die Fachbereiche Inputmanagement, Dokumentenlogistik, Outputmanagement, KUVERT, Daten- und Adressmanagement sowie Digital Services, die sich alle bereits lange vor dem Bekanntwerden der EU-DSGVO im Detail mit dem Thema Datenschutz befasst haben. Damit auch Geschäftskunden von diesem Know-how profitieren, hat der Fachbereich Daten- und Adressmanagement (DAM) nun eine eigene Data Academy eingerichtet. "In Workshops zur EU-DSGVO werden beispielsweise die größten Stolperfallen, spezielle rechtliche Rahmenbedingungen und der drohende Strafrahmen genau beleuchtet. Außerdem werden konkrete Hilfestellungen und individuelle Lösungen beim Umgang mit eigenen Daten, bei der Erstellung einer Checkliste und vielem mehr geboten", sagt Georg Mündl, Geschäftsfeldleiter von Mail Solutions, und betont: "Mit diesen und weiteren Initiativen stellen wir sicher, dass sämtliche Daten und Dienstleistungen mit Inkrafttreten der EU-DSGVO den hohen Vorgaben entsprechen und rechtskonform sind. Daher können all unsere Geschäftskunden wie gewohnt auf die hochwertigen Daten der Österreichischen Post vertrauen."

Doppelte Sicherheit durch Double Opt-in

In den einzelnen Fachbereichen wurden zudem zusätzliche Vorkehrungen umgesetzt: So hat etwa der Bereich Digital Services (DIS) sichergestellt, dass bei der Versandlösung "E-Mail-Marketing" alle Adressen durch ein Double Opt-in bestätigt werden. Der Empfänger erhält nur durch zweifache Bestätigung jene Informationen, die er auch tatsächlich will.

Im Bereich Inputmanagement (IPM) sorgt die Post-Tochter Scanpoint mit der von der Österreichischen Computer Gesellschaft (OCG) offiziell bestätigten Zertifizierung nach ISO/IEC 27001 für höchste Informationssicherheit. 

Auch beim Bereich Dokumentenlogistik (DLOG) hat der sorgsame Umgang mit Daten hohe Priorität. So ist die in Österreich angesiedelte Business-Lösung Post Cloud Enterprise in Kooperation mit dem Linzer Partner Fabasoft nach den strengen Kriterien der EU-DSGVO und höchsten Sicherheitsstandards konzipiert.

Neuer E-Brief- so schnell wie eine E-Mail, so sicher wie ein Brief

Der E-Brief, vor kurzen vom Fachbereich Outputmanagement (OPM) gelauncht, wurde komplett auf die Sicherheitsanforderungen der EU-DSGVO ausgerichtet. Das neue Produkt der Post ermöglicht auch im digitalen Zeitalter die sichere Zustellung von Rechnungen, Verträgen und anderen sensiblen Dokumenten. Aufgrund der vollständig dokumentierten und fehlerfreien Daten-Verarbeitung gelangt jede Sendung garantiert zum richtigen Empfänger. Anders als E-Mails sind E-Briefe vor unbefugtem Auslesen der Daten durch Dritte geschützt. Die Informationen werden sicher übermittelt, das Briefgeheimnis wird gewahrt. Kurz nach dem Start vertrauen rund 100.000 Kunden auf die elektronische Zustellung im E-Briefkasten.

"Wir sind für die EU-Datenschutz-Grundverordnung bestens gerüstet und sorgen bereits jetzt für einen reibungslosen Übergang. Mit guter Vorbereitung muss die EU-DSGVO kein Schreckgespenst sein. Vielmehr ist sie eine vertrauensbildende Maßnahme zwischen Unternehmen und Konsumenten, die Europa zu einem sicheren Datenhafen macht", so Georg Mündl abschließend. +