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29.09.2017

Fünf "Must Haves" bei der Datensicherungslösung

Die Sicherung von Daten und Anwendungen in IT-Umgebungen erfolgte jahrzehntelang überwiegend auf Band. War eine Wiederherstellung erfolgreich, dauerte sie oft Stunden.

Mathias Hein

Im Laufe der Zeit haben die Anbieter versucht, die in die Jahre gekommene Technologie zu modernisieren, um diese Herausforderungen zu bewältigen. Einige entschieden sich für "Incremental forever", also inkrementelle Sicherung, um Speicherplatz zu sparen, was bei Bandspeicher zu Problemen führte. Andere setzten auf die software- oder hardwarebasierte Deduplizierung und wieder andere waren der Ansicht, dass traditionelle Backups gar nicht benötigt wurden. Viele dieser Strategien waren nach Meinung von Actifio nur begrenzt wirksam.

"Die IT-Abteilungen haben zwischenzeitlich die Realität der unsicheren und hochkomplexen Wiederherstellungen akzeptiert und sich mit Energydrinks für lange Nächte gerüstet", erklärt Thorsten Eckert, Sales Director DACH bei Actifio. "Heute gibt es neue Technologien, die das Thema Datensicherung völlig verändern – und noch wichtiger, das Thema Wiederherstellung."

Einige Funktionen, die eine zeitgemäße Datensicherungslösung nach Meinung von Actifio bieten sollte, sind:

  1. Incremental forever: Diese Backup-Technologie erstellt zunächst eine vollständige Sicherung und danach stets nur inkrementelle Sicherungen – "für immer". Die neuesten Ansätze dieser Sicherungsstrategie sind weitaus besser als die Ansätze von vor einem Jahrzehnt.
  2. Instant Recovery (Sofortwiederherstellung): Beim Backup dreht sich alles um Wiederherstellung. Es gibt neue Technologien, die es ermöglichen, Daten sofort aus Backups sowohl lokal als auch in der Cloud wiederherzustellen.
  3. Cloud: Die Cloud kann die Datensicherheit in vielerlei Weise verändern. Häufige Anwendungsfälle umfassen Langzeit-Retention, Disaster Recovery (Wiederherstellung im Notfall) oder sogar Anwendungstests.
  4. Orchestrierung: Recovery-Prozesse waren bislang sehr komplex und konnten Tage oder sogar Wochen dauern, wenn große Wiederherstellungen erforderlich waren. Mit den heutigen fortschrittlichen Orchestrierungswerkzeugen kann der gesamte Recovery- und sogar Disaster Recovery-Prozess automatisiert werden.
  5. Tiefe Anwendungsintegration: Es gilt sicherzustellen, dass alle Daten, die gesichert werden, sofort ohne aufwändige Konsistenzprüfungen oder andere Prozesse zugänglich sind, um den Datenzugriff nicht zu verzögern.

IT-Abteilungen stecken oft fest in traditionellen Gewohnheiten und Verfahrensweisen. Doch ein Blick nach vorne ist wichtig, um voranzukommen. Bei der Datensicherung bedeutet dies, den Einsatz neuer Technologien ins Auge zu fassen, die effizienter, schlanker und einfacher zu bedienen sind. Big Data, neue Analytik-Anwendungen und die Cloud mit all ihren Varianten und Nutzungsszenarien haben die IT in den letzten wenigen Jahren enorm gewandelt, so dass auch die Datensicherung neu bewertet werden muss. Selbst aufwändig modernisierte herkömmliche Technologie kommt irgendwann an ihre Grenzen und muss früher oder später durch eine moderne Alternative ersetzt werden. 

Bis zum letzten Moment zu warten, um eine alte Technologie abzulösen, lohnt sich oft nicht. Die digitale Geschäftswelt dreht sich heute immer schneller. Gefragt sind nicht nur Lösungen, die gerade so oder bereits mit Einschränkungen den Betrieb am Laufen halten, sondern auch in den nächsten Jahren Schritt halten können und geschäftlichen Mehrwert bieten. +