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22.10.2017

Social Start-ups gesucht

Die Initiative found! von Deloitte Österreich und Impact Hub Vienna geht in die zweite Runde. Auch heuer können sich Social Entrepreneurs im Rahmen der österreichweiten Ausschreibung bewerben. Angesprochen werden Start-ups, die geflüchtete Menschen auf den österreichischen Arbeitsmarkt vorbereiten oder Arbeitsplätze für sie schaffen.

Mathias Hein

Die Schaffung von Zukunftsperspektiven ist wesentlich für die erfolgreiche Integration anerkannter Flüchtlinge. Vor allem die Einbindung in die Arbeitswelt ist dabei essenziell. "Für geflüchtete Menschen ist der Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt oft mit zahlreichen Hürden verbunden. Dadurch bleibt eine große Menge an wertvollem Potenzial schlichtweg ungenutzt", betont Bernhard Gröhs, CEO von Deloitte Österreich. "Die Initiative found! zeigt, wie Integration erfolgreich gelebt werden kann. Soziales Engagement und unternehmerisches Handeln gehen hier Hand in Hand."

Mit found! werden Projekte gefördert, die Menschen mit Fluchthintergrund beim Berufseinstieg unterstützen. Die Siegerteams der letzten Ausschreibung zeigen, wie vielfältig Geschäftsideen in diesem Zusammenhang sein können. Das Wiener Start-up CARamel holte sich mit seinem Konzept für mobile Außen- und Innenreinigung von Fahrzeugen den ersten Platz. Auf Platz zwei landeten zwei Teams aus Tirol: Café Namsa bietet Asylberechtigten neben einem ersten Arbeitsverhältnis verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten. Die Online-Dolmetscher-Plattform interprAID wiederum ermöglicht die einfache, ortsunabhängige Überwindung von sprachlichen und kulturellen Barrieren.

"Im Rahmen des ersten found! Programms haben wir spannende Projekte begleitet. Die jungen Unternehmen haben sich toll entwickelt und wertvolle Chancen für geflüchtete Menschen eröffnet", erklärt Alexis Eremia, Co-founder und Managing Director von Impact Hub Vienna. "Wir freuen uns schon, die Entrepreneurs der nächsten Runde kennenzulernen."

Wer kann mitmachen?

found! fördert innovative Projekte, die Arbeitsplätze für geflüchtete Menschen schaffen oder diese bei der Vorbereitung auf den Arbeitsmarkt unterstützen. Diese werden in einem intensiven, fünfmonatigen Inkubationsprozess begleitet. Ziel ist eine erfolgreiche Etablierung der Initiativen am Markt. Einreichungen können von Einzelpersonen oder Teams erfolgen. In diesem Jahr liegt der Fokus auf Projekten, die in ihrem Geschäftsmodell neue Technologien einsetzen und dem digitalen Wandel Rechnung tragen. Bewerbungsschluss ist der 1. Dezember 2017.

Welche Leistungen erhalten die Teilnehmer?

Im Zuge des fünfmonatigen Acceleration-Programms werden die Teams durch individuelle Expertenberatung und Mentoring unterstützt. Außerdem stehen ihnen maßgeschneiderte Workshops und Trainings sowie der Co-Working Space des Impact Hub Vienna zur Verfügung. Darüber hinaus erhalten die Teilnehmer Zugang zu den Netzwerken von Deloitte Österreich und Impact Hub Vienna.

Die Experten der beiden Organisationen arbeiten gemeinsam mit den sechs vielversprechendsten Einreichungen an Planung, Umsetzung und Weiterentwicklung der Geschäftsideen. Die drei besten Start-ups erhalten aus den Mitteln des Deloitte Future Fund zusätzliche finanzielle Unterstützung in Höhe von insgesamt EUR 25.000,- sowie weitere pro bono Beratung. +