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19.11.2017

Digitale Tools & Field Servicemanagement

Laut der aktuellen Vanson Bourne-Studie, weltweit durchgeführt im Auftrag von ServiceMax From GE Digital, dem führenden Software-Anbieter von Field Servicemanagement-Lösungen, sind die Kosten, Ursachen und Auswirkungen im Falle eines ungeplanten Maschinenausfalls ausschlaggebend für die erhöhte Investitionsbereitschaft von Unternehmen in digitale Tools & Field Servicemanagement-Lösungen.

Mathias Hein

Die Top-Ergebnisse der Umfrage:

  • 82% der befragten Unternehmen hatten mindestens einmal einen ungeplanten Maschinenausfall in den vergangenen 3 Jahren zu verzeichnen (im Durchschnitt 2 Ausfälle pro Jahr, Ausfallzeit mindestens 4 Stunden).
  • Laut der Kostenkalkulation von Aberdeen belaufen sich die Kosten, die bei Maschinenausfall im gesamten Unternehmen anfallen, auf 260.000 US-Dollar pro Stunde. Geht man davon aus, dass ein Maschinenausfall etwa 4 Stunden dauert und durchschnittlich 2 Maschinenausfälle pro Jahr zu verzeichnen sind, liegen die Kosten bei 2 Mio. US-Dollar pro Jahr.
  • 70% der befragten Unternehmen haben keinen exakten Überblick, wann Geräte gewartet oder ausgetauscht werden sollten.
  • 65% der Befragten aus dem Energie- und Versorgungssektor sowie 62% im Medizinbereich befürchten, dass mit einem Maschinenausfall ein hoher Verlust an Kundenvertrauen in das Unternehmen einhergeht.

In der aktuellen Studie, "After The Fall: Cost, Causes and Consequences of Unplanned Downtime" wurden 450 Field Service- und IT-Entscheider in Deutschland, Großbritannien Frankreich und den USA aus den unterschiedlichsten Branchen (Maschinen-/Anlagenbau, Medizintechnik, Öl & Gas, Energie & Versorgung, Telekommunikation, Transport & Logistik und viele andere) zum Themenbereich "Kosten, Ursachen und Auswirkungen im Falle eines ungeplanten Maschinenausfalls" befragt.

Laut Studienergebnissen sind besonders Produktion, Produktivität, IT und Kundenservice extrem betroffen, wenn es zu ungeplanten Maschinenausfällen kommt, mit nicht unerheblichen Auswirkungen auf das gesamte Unternehmen.

Die Auswertung der Studie zeigt auch, inwieweit Unternehmen aufgrund der Sachlage bereit sind, vermehrt in digitale Tools und Field Servicemanagement-Lösungen zu investieren:

  • 8 von 10 Unternehmen haben erkannt, dass der Einsatz von digitalen Tools ungeplante Maschinenausfälle verhindern kann. Für 72% der Befragten haben zuverlässige Maschinenlaufzeiten hohe oder höchste Priorität.
  • 60% der befragten Unternehmen bestätigen, dass das Thema "Digitale Transformation" hohe bzw. höchste Priorität auf Geschäftsführungsebene hat. 56% bestätigen dies auch in punkto Investitionsvolumen.
  • 45% der Studienteilnehmer gaben an, dass sich durch einen Digital Twin-Ansatz und der Möglichkeit zur vorausschauenden Wartung gravierende Fehler vermeiden lassen. 54% planen Investitionen in eine Digital Twin-Lösung bis zum Jahr 2020. Über die Hälfte bestätigten, dass Field Servicemanagement zum Umsatzgenerator Nr. 1 innerhalb der nächsten 2 Jahre avanciert.

"In einer Welt, die sich immer mehr auf Maschineneinsatz verlässt, haben wir ein großes Defizit in Bezug auf Maschineneffizienz entdeckt, das bislang weitgehend unbemerkt geblieben ist", erklärt Mark Homer, Vice President Global Customer Transformation bei ServiceMax From GE Digital. "Das Problem ist eine unzulängliche Ein- bzw. Übersicht analytischer Daten und damit verbunden eine zu lange Zeitspanne für Fehleranalyse und Fehlerbehebung. Die Studie zeigt eindeutig, dass wir jetzt an einem Wendepunkt angelangt sind und ein Umdenkungsprozess einsetzt. Immer mehr Unternehmen planen konkrete Investitionen in diesem Bereich. Ähnlich dem Veränderungsprozess im Bereich Field Servicemanagement, wo sich Servicebereitstellung vom rein reaktiven hin zu einem aktiven, vorausschauenden Prozess gewandelt hat, sehen wir jetzt auch ähnliche Veränderungen in punkto zuverlässige Maschinenlaufzeiten - weg vom reinen Wiederherstellungs- hin zu einem präventiven, vorausschauenden Prozess. Langfristig wird es keinerlei Toleranzgrenzen für ungeplante Maschinenausfälle geben. Zuverlässige Maschinenlaufzeiten werden standardmäßig vorausgesetzt und deshalb ist es an der Zeit, dass Unternehmen jetzt ihre digitalen Strategien entwickeln, konsequent verfolgen und entsprechende Investitionen tätigen." +